Casis Blog – so geht es hier weiter

Junge, Junge — das sind stressige Tage gewesen, seit ich öffentlich gemacht habe, dass ich meinen Job los bin. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch immer nicht jedes Angebot gecheckt habe, mich immer noch nicht bei jedem gemeldet habe und mich erst recht noch nicht bei den Hunderten bedankt habe, die mir einfach viel Glück gewünscht haben und die so viele liebe Worte für mich übrig hatten.

Das liegt zum Einen daran, dass es wirklich eine Menge ist, die da über mich hereingebrochen ist. Zum Anderen liegt es aber auch daran, dass sich sehr schnell was herauskristallisiert hat, was für mich passen könnte. Ob das alles so wird, wie ich es mir vorstelle, was es genau sein wird usw. werde ich euch natürlich hier im Blog berichten, sobald es Spruchreifes zu verkünden gibt, versprochen!

Heute möchte ich aber erst einmal über dieses Blog hier reden und darüber, was meine Pläne sind und was ich hier treibe. Das mache ich, weil ich euch gern ins Bild setzen möchte. Ich mache es aber auch, weil ich mich dadurch ein bisschen selbst unter Druck setzen kann, da ich dazu neige, dieses private Blog viel zu oft stiefmütterlich zu behandeln.

Auch ein Grund, wieso ich was zu der thematischen Ausrichtung sage: Ich mag niemanden von euch enttäuschen. Wenn ein Beitrag sehr oft gelesen wird, wie es zum Beispiel bei Eine Hölle namens Deutschland der Fall war, finden viele Menschen ihren Weg auf das Blog, die schnell denken könnten, dass ich mich hier tagtäglich mit diesen gesellschaftlichen oder politischen Themen beschäftige. Genau das möchte ich aber nicht.

Oft genug brennen mir Dinge unter den Nägeln, die unbedingt raus müssen, damit ich nicht platze. Wenn dem so ist, dann schreibe ich solche Beiträge. Manchmal fühle ich mich aber auch einfach nur klein und zerbrechlich und therapiere mich mit meiner Schreiberei ein klein wenig selbst. Dann thematisiere ich mein privates Leben, meine Depression — und mache mich damit ziemlich nackt vor euch. Auch das kann und will ich nicht zu häufig machen und vor allem auch euch nicht zu oft zumuten.

Mein Leben besteht aber eben nicht nur aus Wut auf Querdenker und dunklen Wolken über meinem Kopf. Meine Freunde spielen eine unendlich große Rolle für mich und gerade in Kombination mit meiner Liebe zu Musik werde ich hier bestimmt noch viel über gemeinsame Erlebnisse und Trips, aber auch über Musik an sich schreiben. Dazu kann ich auch noch ergänzen, dass ich — wie ihr vermutlich wisst — gerne mal ausufernd lang schreibe. Damit ihr aber nicht schon im Januar euren Jahresurlaub verballern müsst, um Zeit genug zu haben, meine Beiträge komplett zu lesen, werde ich natürlich auch viele kürzere Postings veröffentlichen. So, wie ich gestern ein paar Link-Tipps zu Musik-YouTubern genannt habe.

Manchmal sind es dann also vielleicht nur ein paar Gedanken zu einem Song, der mich gerade bewegt, beim nächsten mal ist es dann aber auch eine Rezension zu einem tollen Album, welche dafür dann so lang ausfällt, dass sich die Leser sicherheitshalber vorm Lesen schnell noch ein paar Brote schmieren sollten.

Außerdem möchte ich viel mehr über Reisen schreiben. Ich habe sehr viel unglaublich tolle Orte gesehen. „Sehr viel“ aus meinem subjektiven Blickwinkel, versteht sich. Davon möchte ich euch erzählen, weil die Welt ein verdammtes Wunder ist und jeder den Big Ben und den Eiffelturm kennt, aber wir damit natürlich nur an der Oberfläche dessen kratzen, was es Sehenswertes auf diesem Planeten zu entdecken gibt.

Nicht zuletzt werde ich auch immer wieder das Ruhrgebiet und meine Heimatstadt Dortmund thematisieren. Das kann thematisch so ziemlich alles sein von „Dortmund wird eine fahrradfreundliche Stadt“ bis „mir gehen trödelnde Menschen an der verkackten Supermarktkasse auf den Sack“.

Ich werde euch künftig mit Lieblings-Filmen und -Serien nerven, mir aber auch nagelneue Serien vorknöpfen und im Rahmen einer Rezension erzählen, was ich davon halte und ob ich es euch empfehlen kann.

Außerdem mag ich gerne fiktionalen Kram schreiben. Ich hab unfassbar viel Bock, einen Roman zu schreiben. Habe ihn auch tatsächlich angefangen, aber sagen wir, wie es ist: Das faule Schwein Drees kommt nicht so flott voran, wie er sich das vorstellt. Daher könnte ich mir denken, dass ich hier durchaus mal eine komplett erfundene Kurzgeschichte veröffentliche. In diesem Fall werdet ihr aber erfahren, dass es Fiktion ist, denn ehrlich gesagt geht mir kaum was im Netz so auf den Sack wie Leute, die ihre Alltagsgeschichtchen aufschreiben und denen man schon im zweiten Satz anmerkt, dass das alles maßlos überzogen und erfunden ist, alles aber so dargestellt wird, als wäre es real passiert.

Mir passiert genügend skurriler Scheiß und den werde ich auch so aufschreiben, wie er sich ereignet hat. Als Gegenpol dazu werde ich dann also eben auch mal etwas komplett Ausgedachtes posten und euch dann entsprechend darüber informieren.

So, muss ich noch was erzählen? Ach ja, vielleicht noch zur technischen Seite. Freund Szapi hat mir ja mit Hostix überhaupt erst diese Blog-Heimat ermöglicht und kümmert sich da so professionell um alles, dass ich mich selbst kaum um irgendwas bemühen muss, was die Technik hinterm Blog angeht. Wenn allerdings hier doch mal was hakt oder nicht passt, dann könnt ihr euch sicher sein, dass ich persönlich der Schuldige bin 😀 Beispielsweise, wenn das Theme hier schon mal ein bisschen zerschossen aussieht.

Was das Design angeht, werde ich mir in den nächsten Tagen tatsächlich auch mal andere Themes anschauen und dann hier ein bisschen rumbasteln. Erschreckt euch also nicht, wenn es zwischendurch mal ein bisschen behämmert aussieht oder das Design plötzlich ein komplett anderes ist.

Viele Leute haben mir zudem vorgeschlagen, irgendwas zu integrieren, damit sich Leser für meine Schreiberei erkenntlich zeigen können. Ein Patreon-Account wurde mir beispielsweise vorgeschlagen, aber das sehe ich nicht, ehrlich gesagt. Ich möchte nicht, dass Leute monatlich einen fixen Betrag zahlen, weil sie mein „Fan“ sind. Mich freut es riesig, dass das Leute tun würden, aber für mich funktioniert so eine Idee wie Patreon nur, wenn für die Zahlenden ein Mehrwert entsteht. Und machen wir uns nix vor: Es würde kein Mehrwert entstehen. Ich will hier bloggen, aber ich will nicht Fans bei Laune halten, in denen ich exklusive Streams veranstalte oder ähnliche Geschichten.

Bei Musikern finde ich sowas super. Die können private Konzerte streamen, neue Songs ihren Fans früher zugänglich machen, handgeschriebene Lyrics verschicken oder Impressionen aus dem Studio zeigen, damit Fans dabei zusehen können, wie Musik entsteht. Aber bei einem Blogger halte ich das eigentlich für Quatsch. Ihr werdet mir nicht dabei zusehen, wie ich in Unterhose vorm Notebook sitze und blogge, ich verschicke keine handgeschriebenen Blog-Postings und ich arrangiere auch keine Meet-and-Greet-Nummern.

Andere Menschen haben mir vorgeschlagen, dass ich hier mal ’nen Paypal-Button installiere. Das könnte ich in der Tat tun, irgendsowas wie eine Kaffeekasse, die ich dann allerdings vermutlich eher Bierkasse taufen werde 😀 Ansonsten ballere ich hier hin und wieder mal einen Affiliate-Link zu Amazon rein, wo ich dann jeweils sowas wie [Partner-Link] dahinter schreibe, damit ihr Bescheid wisst. Wie ihr sicher alle wisst, fallen dadurch ein paar Cent für mich ab, wenn ihr über den Link kauft, ohne dass natürlich das Produkt für euch teurer wird. Auch Google-Werbung werde ich integrieren, aber in einem Maße, dass es euch hoffentlich nicht auf den Sack geht.

So, das war’s erst mal mit all den Dingen, die mir zu meinem süßen, kleinen Schnucki-Blog durch den Kopf gehen und die ich mal kurz zusammenpinnen wollte. Morgen fange ich dann endlich, endlich, endlich mal mit meiner Artikel-Reihe zu meinem letztjährigen Asien-Trip an. Ihr könnt euch schon freuen, denn es gibt Heldengeschichten über einen großen, etwas zu dicken Mann ohne Haare, der Wundersames in Taiwan, Japan, Indonesien und Rodgau erlebt, dabei über erstaunliche Menschen stolpert, unanständig viele Sonnenuntergänge fotografiert und so weiter. Mag sein, dass diese Ankündigung jetzt etwas übertrieben ist, aber klappern gehört ja auch für Blogger zum Handwerk. So, ihr wisst Bescheid 😉

PS: Kleines Update – als erste Amtshandlung nach Veröffentlichen des Artikels hab ich erst mal in der Datenbank herumgepfuscht und dafür gesorgt, dass die Seite nicht erreichbar ist. Danach hab ich dann Google AdSense aktiviert und mich erschrocken, wie viel Werbung da reingeballert wird, das muss ich direkt mal runterfahren ein bisschen. Junge, Junge 😀

PPS: So, ich habe jetzt einen Paypal-Button – macht mich reich 😀

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